Geschichten von Menschen in Behandlung Folge II
Sonntagsspaziergang
Wie ihr ja wißt, liebe Leser und Freunde der gehobenen Boshaftigkeit, befinden wir uns immer noch im Lage..., nein Reha-Klinik, es heißt Reha-Klinik, in der Abteilung für auffällig gewordene Freidenker. An eine Entlassung ist für die gesamte WELLMANN Redaktion auch noch lange nicht zu denken. Und was die Flucht betrifft..., vergessen wir das. Dies nur zu der, etwas voreiligen, Annahme unseres geschätzten Kollegen von Grillratte, der in seiner Euphorie über unsere Rückmeldung, ein wenig übertrieben hat. Dennoch vielen Dank für die lieben Grüße, Herr Klapp. Ich persönlich nehme stark an, das du noch von gestern besoffen bist, weil du wieder mal einen Bierverkäufer auf der Fanmeile überfallen und entführt hast..., aber na ja. Also wir sind immer noch inhaftie..., in Behandlung, und haben die gleichen schnuckligen Unterkünfte.
Heute allerdings war ein besonderer Tag, denn wir durften einen Sonntagsspaziergang machen.
Da es für Einige von uns das erste Mal, seit Monaten, war, dass sie wieder einmal Tageslicht sahen, war die Stimmung entsprechend erheitert.
Natürlich hatte aber auch dieser kleine Waldspaziergang, wie alles hier, seinen therapeutischen Zweck. Denn besonders uns, den Mitgliedern der WELLMANN Redaktion, wollte man deutlich vor Augen führen, dass es keinen Grund gibt für irgendeine Schwarzseherei und die Welt draußen völlig in Ordnung ist.
Der Himmel...
Die Natur...
Und die Tiere...
Alles ist in bester Ordnung. Und so gingen wir, nach 20 Min. in frischer Luft, dann auch wieder beruhigt und zufrieden zurück. Anschließend durfte noch jeder, in einem Einzelgespräch, seine Eindrücke und Gefühle äußern...
..., und dann war es auch schon wieder Zeit für den Nachmittagsschlaf.
Davor gabs es natürlich noch Kaffee und eine kleine Leckerei.
Wir wünschen Euch allen noch einen schönen Sonntag.
"Die Welt ist schön,wir wissen es nur noch nicht!"
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Lieber Herr Wellmann,
AntwortenLöschenich wollte lediglich etwas Optimismus verbreiten und ein klein wenig Licht in den Keller werfen, in den man sie offenbar verbracht hat.
Voreilig? Vielleicht! Doch zweifeln sie niemals an meinen präkognitiven Fähigkeiten - und an der Macht des Imperators!
Mit besten Wünschen für Ihre baldige Gesundung, ihr
Veith Klapp
Das haben Sie Herr Klapp, das haben Sie! Licht und Optimismus verbreitet, meine ich.Ich meinerseits wollte lediglich vermeiden, dass die einschlägigen Stellen ihre Jäger aussenden, weil diese der Meinung sind wir sind auf freiem, bzw. flüchtigem Fuß. Will meinen Gläubigern doch keine unberechtigen Hoffnungen machen...
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